Kurznachrichten

Die AfS begibt sich noch weiter ins Abseits

Die sogenannte „Allianz für Stutensee“, der Zusammenschluss von CDU, Freien Wählern, SPD und FDP, wirbt auf ihrem letzten Flyer nach wie vor mit den Kirchen, die gestärkt würden, wenn beim Bürgerentscheid mit „Nein“, also für die Lachwaldabholzung/Bebauung gestimmt wird. Die Kirchen haben längst klargemacht, dass das mit ihnen dies nicht abgestimmt war.

Jetzt werden auch noch der Erzbischof von Köln und der Caritas-Präsident instrumentalisiert

Aber das stört die AfSler offenbar in keiner Weise, sie setzen noch eins drauf….  Jetzt müssen auch noch der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Woelki, und der Caritas-Präsident Peter Nehler herhalten, um die Stutenseer dazu zu bewegen, gegen den Lachwald zu stimmen.

Auf Argumente der AfS braucht man nicht mehr zu hoffen

Man hat immer noch gehofft, dass von der AfS irgendwann einmal Argumente für die Lachwaldabholzung kommen, aber darauf braucht man nicht mehr zu warten.

 OB Demal wirkt nicht mäßigend auf die AfS ein

Eigentlich wäre es angebracht gewesen, dass der Oberbürgermeister hier einmal mäßigend auf die AfS einwirkt. Aber auch darauf braucht man hier in Stutensee nicht mehr zu hoffen.

Die Stadt, und damit verantwortlich der Oberbürgermeister, nimmt sich viel lieber Plakate einer Bürgerinitiative vor.

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Leserbrief

In ihrem letzten Flyer suggeriert die AfS ungeniert, dass auch Kardinal Rainer Woelki (Erzbischof Köln) mit nein stimmen würde, obwohl das Zitat in keinster Weise mit „Wald“ oder „Wald erhalten“ zu tun hat. Und nur darum geht es schließlich beim Bürgerentscheid! Ein Leserbrief von 15.02.2018 in der BNN geht in entsprechender Weise darauf ein.
Dagegen kann man guten Gewissens eine weit höhere klerikale Persönlichkeit ins Feld führen bzw. zitieren, und dabei geht es wirklich um Wald und die Natur. Es ist kein geringerer als Papst Franziskus:
Papst verlangt einen globalen Kurswechsel
In seiner Umwelt-Enzyklika Laudato Si sagt Papst Franziskus, dass wir unser gemeinsames Haus niemals so schlecht behandelt und verletzt haben.
Mit Papst Franziskus finden Naturschützer weltweit einen der wortmächtigsten Unterstützer. Er ist besorgt, ja entsetzt über die Zerstörung der Natur, der Tiere, Pflanzen, Lebewesen und der Verschmutzung des Planeten. Er fordert mit scharfen Worten zum Handeln in seiner Enzyklika Laudato Si – Gelobet seist du. “Wenn die Politik nicht imstande ist, eine perverse Logik zu durchbrechen, und wenn auch sie nicht über armselige Reden hinauskommt, werden wir weitermachen, ohne die großen Probleme der Menschheit in Angriff zu nehmen.” (Laudiatio Si, 197)
Papst Franziskus verlangt daher „einen Kurswechsel“ in unserer Wirtschafts- und Lebensweise. „Das Prinzip der Gewinnmaximierung, das dazu neigt, sich von jeder anderen Betrachtungsweise abzukapseln, ist eine Verzerrung.“ (195), schreibt Franziskus. Denn: „… wenn die Abholzung eines Waldes die Produktion erhöht, wägt niemand in diesem Kalkül den Verlust ab, der in der Verwüstung eines Territoriums, in der Beschädigung der biologischen Vielfalt oder in der Erhöhung der Umweltverschmutzung liegt.“ (195)
(aus Naturwald Akademie GmbH) Wissenschaft und Forschung / Lübeck / Berlin
M. Michels, 15.02.2018

 


 

Wegen diesem Flyer musste die AfS eine Pressemitteilung herausgeben!

Der folgende Beitrag erschien als Kommentar auf den Artikel Allianz für Stutensee: „Behauptungen sind haltlos“ bei meinstutensee.de (hier).

Was ist das doch für ein sauberes Aktionsbündnis, das sich zu der sogenannten „Allianz für Stutensee“ (AfS) zusammengeschlossen hat. Da werden auf einem Flyer einer BI Fakten genannt und Vorschläge gemacht und schon macht diese AfS eine Pressemitteilung daraus, um zu widersprechen. Die Allianzler haben doch eine eigene Website, warum nicht dort? Aber da liest das wohl keiner.

Wohnungsbaugesellschaft: Viel geredet, oft versprochen, bis heute nicht beschlossen. Herr Sickinger von der SPD erzählt zwar jedes Mal gerne, dass er einer Lachwaldabholzung/-bebauung nur zustimmt, wenn eine Wohnbaugesellschaft kommt. Er hat aber bei allen Entscheidungen gegen den Lachwald brav mit seinen Allianzlern gestimmt. Schaut man die Sitzungsprotokolle an, steht dort nirgends, dass die SPD unter Vorbehalt zugestimmt hat. Man findet dort nur die Zahl der Ja-Stimmen und da sind die aus der SPD dabei.  Herr Sickinger überschätzt die Größe und Wichtigkeit der SPD-Fraktion. Die hätte leicht mit Nein stimmen können. Oder besser: Erst wenn beschlossen wurde, eine Wohnungsbaugesellschaft zu gründen, hätte die SPD mit Ja stimmen dürfen. Aber es ist ja viele einfacher, jedes Mal, wenn das Wort „Wohnbaugesellschaft“ irgendwo fällt, wie Jack in the Box hervorzuspringen und zu rufen. „Das haben wir schon immer gesagt!“

Wohnraum in ganz Stutensee: Richtig! Bezahlbarer Wohnraum dort: Auch richtig! Aus dem immer noch gültigen Flächennutzungsplan (FNP) 2010 sollen 18,6 ha genehmigte und akzeptierte Wohnbauflächen in ganz Stutensee herausgenommen und unter anderem gegen den Lachwald eingetauscht werden. Diese Wohnbauflächen wurden vom Stutenseer Gemeinderat damals in den FNP eingebracht. Und viele, die sich gerne rühmen, wie oft sie schon als Gemeinderat oder Oberbürgermeister wiedergewählt wurden, haben damals mitentschieden, und bestimmt mit guten Gründen. Seit 2004, also seit über 13 Jahren hätte man die Wohnbebauung auf diesen Flächen in aller Ruhe angehen können. Flächen, auf denen man für mehr als 1300 Menschen Wohnraum hätte schaffen können. Und aus der Umlegung und Abschöpfung wären auch einige Grundstücke an die Stadt gefallen, die man, wenn man denn gewollt hätte, kostengünstig für bezahlbares Wohnen zur Verfügung hätte stellen können. Hätte, hätte – hat man aber nicht! Jetzt wird nach Wohnraum gerufen und bezahlbarem Wohnen, was natürlich nur im Lachwald geht. Und hinter dem Vorhang des „bezahlbaren Wohnens“ versucht man den wahren Grund der Lachwaldabholzung, nämlich das Geld aus dem Verkauf der Grundstücke, zu verstecken.

Gewerbegebiet Blankenloch-West als Mischgebiet. Warum eigentlich nicht? Aber das geht natürlich nicht, weil dies „zu einem zweigeteilten Ort führen würde“. Als die Einbringung des Wohnbaugebietes „Nördlich Eggensteiner Straße“ mit über 8 ha (ebenfalls westlich der Bahn wie das genannte Gewerbegebiet) in das Verfahren zum FNP 2010 erfolgte, scheint es die Bahnlinie Mannheim-Karlsruhe noch nicht gegeben zu haben. Denn erst jetzt merkt man, dass man den Ort nicht teilen möchte. Ach so, man würde dann ja noch eine „viele Millionen teure Unterführung“ brauchen. Die beiden Bahnunterführungen am Blankenlocher Bahnhof und der L 559 liegen mit extremen 800 m ja viel zu weit auseinander. Ein Kreisel an der L 560 beispielsweise, wo ja jetzt schon die neue Einmündung zum Gewerbegebiet Süd III ist, würde doch sicherlich auch „viele Millionen Euro“ kosten, oder? Dass solch ein Kreisel auch noch die Eggensteiner Straße und die Hauptstraße in Blankenloch entlasten würde, darf natürlich bei der Betrachtung auch keine Rolle spielen. Und Wohnbau geht westlich der Bahn auch deswegen nicht, weil man wohl auch erst jetzt festgestellt hat, dass die Grundstücke „vielen privaten Eigentümern“ gehören. Aber gehören diese Grundstücke jemand anderem, wenn man, wie geplant, dort das neue Gewerbegebiet sogar noch vergrößern will. Nein, aber man muss den Eigentümern dann wenig zahlen!

Ich kann die „Argumente“ der sogenannten Allianz für Stutensee und der Stadtverwaltung, an der Spitze und verantwortlich OB Demal, nicht mehr hören. Ich kann keiner Versprechung dieser Allianz glauben. Einer „Allianz für Stutensee“, die kaum gegründet, gleich mal Bürgerinnen und Bürger – und da waren auch eigene Wähler dabei –  kräftig aufs Kreuz gelegt hat (Tippfehlerdomains). Und uns Stutenseer dann noch klarmachen will, dass Vereine, Kirchen, Feuerwehr und Hilfsorganisation gestärkt werden, wenn der Lachwald abgeholzt wird. Herr Mayr, Herr Dr. Mayer und Herr Sickinger, sehen Sie denn nicht, was Sie zurzeit in Stutensee anrichten?

Klaus Gompper, 9. Februar 2018


Stutenseer Ärzte setzten sich für den Lachwald ein!

Stutenseer Ärzte setzten sich für den Lachwald ein. Sie sagen:

„Die Ignoranz, mit der man von Seiten der Gemeinde den ökologischen und gesundheitlichen Nutzen des Lachwalds hinwegwischt, ist für uns nicht hinnehmbar.“

Lesen Sie dazu die Stellungnahme der Ärzte.  (hier)
Darüber berichteten auch die auch die BNN am 3. Februar 2018  „Gesundheit gegen Geld“ hier herunterladen
und meinstutensee.de am 6. Februar 2018 „Stutenseer Ärzte für den Erhalt des Lachwalds“ (hier)


Ist das so abgestimmt?

Aus der Broschüre der sogenannten Allianz für Stutensee. Überschrift auf der vorletzen Seite

Die sogenannte „Allianz für Stutensee“ (AfS), ein Zusammenschluss von CDU, Freien Wählern, SPD und FDP gegen den Lachwald, lässt zurzeit eine mehrseitige Broschüre in Stutensee verteilen, in der die Bürgerschaft aufgefordert wird, mit NEIN gegen den Lachwald zu stimmen. Die Argumente sind zum Teil abenteuerlich. Wir werden später darauf eingehen.

Was uns aber beim ersten Durchblättern auffiel: Auf der vorletzten Seite steht als Überschrift: „Mit Nein stimmen Sie auch FÜR die Stärkung von Vereinen, Kirchen und Feuerwehr“. Auf der letzten Seite findet man unter „Wenn Sie mit Nein stimmen. dann sind Sie FÜR:“ als Punkt 10: „Stärkung von Vereinen, Kirchen, Feuerwehr und Hilfsorganisationen…“

Die Bürgerinnen und Bürger sollen also mit NEIN und damit für die Abholzung des halben Lachwalds stimmen, damit „Vereine, Kirchen, Feuerwehr und Hilfsorganisationen gestärkt“ werden.

FRAGE: Ist diese Aussage mit den Stutenseer Vereinen, Kirchen, Feuerwehren und Hilfsorganisationen abgestimmt?

Lesen Sie bitte auch den Beitrag: AfS schreckt vor nichts zurück!  (hier)

Leserbrief:

… und mit Nein stimmen Sie auch für den Erhalt des Regenwaldes, die Abschaffung des Hungers in der Dritten Welt, die Beseitigung der Klimakatastrophe, die Ausrottung von Krebs und die definitive Verhinderung eines Atomkrieges…
Ich bin immer wieder fassungslos mit welcher Frechheit hier von den Abholzern Behauptungen, absurde Versprechungen gemacht und Themen besetzt werden, die mit der Abstimmung am 18. Februar überhaupt nichts zu tun haben.
Am meisten ärgert mich dabei, dass man uns Bürger/Wähler offensichtlich für total debil hält.
Angefangen von den Versprechungen auf Facebook und auf grünen Plakaten, dann die unsägliche Mayrei im Internet, die nun wirklich zeigte, dass man alle anderen für völlig bescheuert hält, geht es grad so weiter.
Wer tatsächlich die Stärkung der Kirchen will, sollte auch moralische Aspekte im Auge haben und da hat sich die AFS nun wirklich völlig disqualifiziert.
Es würde mich tatsächlich interessieren, ob die Kirchengemeinden und Pfarrer in Stutensee sich wirklich über eine wie auch immer geartete Stärkung ihrer Kirchen durch Vernichtung eines wohnortnahen alten Waldes freuen.
Falls nicht, würde ich mir wünschen, dass von dieser Seite dies auch in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht wird.
Dr. J. Fey


GET UP – STAND UP – Setz ein Zeichen für den Lachwald!

Über 200 Menschen demonstrieren am Sonntagvormittag vor der Blankenlocher Festhalle für den Erhalt des Lachwaldes!

Über 200 Bürgerinnen und Bürger fanden sich am Sonntagvormittag (28.01.2018)  vor der Blankenlocher Festhalle ein, um für den Erhalt des Lachwaldes zu demonstrieren. Anlass war der Neujahrsempfang der CDU-Stutensee. Die CDU Stutensee, wie auch die Freien Wähler, die SPD und die FDP setzen sich vehement für die Abholzung des Lachwaldes ein. Jochen Fürniß und Susanne Suhr hatten zu der Kundgebung aufgerufen und die Resonanz war überwältigend.
Der Bundestagsabgeordnete Axel Fischer, CDU, der Europaabgeordnete Daniel Caspary, CDU, und der Landtagsabgeordnete Joachim Kößler, CDU, ergriffen die Gelegenheit, sich in kurzen Gesprächen über das Anliegen der Demonstranten zu informieren.
Leider nutzten weder Oberbürgermeister Demal, noch die Fraktionsvorsitzenden Ansgar Mayr, CDU/FDP, Dr. Klaus Mayer, Freie Wähler, und Heinrich Sickinger, SPD, die Chance, mit ihren Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen.
Stutensee erlebte eine gelungene Demonstraion für den Lachwald. Vielen Dank an alle, die gekommen sind und sich mit Schildern, Plakaten und Transparenten lautstark aber friedlich für den Lachwald eingesetzt haben. Vielen Dank an die Organisatoren. Vielen Dank auch den Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt und der Polizei, die ihren Sonntagmorgen opfern mussten.

Fotos von der Demonstration finden Sie hier


Dieses Gedicht sollte in einer ganzseitigen Anzeige im Amtsblatt veröffentlicht werden (durch Anklicken vergrößern)

Wieder Anzeige im Amtsblatt (Stutensee Woche) abgelehnt!

Man kann es kaum glauben. Es wurde schon wieder eine Anzeige im Amtsblatt der Stadt Stutensee (Stutensee Woche) abgelehnt.
Eine Gruppe von drei Büchigerinnen wollten nebenstehendes Gedicht auf einer ganzseitigen teuren Anzeige in der Stutensee Woche Nr. 4 veröffentlichen. Dieses Gedicht wurde vom Nussbaum Verlag nicht angenommen. Zur Begründung schreibt der Anwalt des Verlages unter anderem

…Das Gedicht stellt einen solchen Beitrag zur Meinungsbildung dar. Das ergibt sich über allen Zweifel hinaus aus den letzten beiden Zeilen.
„Wenn du mich zerstörst, zerstörst du dich selbst,
denn deine Existenz ist abhängig von meiner Existenz“.
Dem Leser soll also die Überzeugung vermittelt werden, dass er sich für den Erhalt des Waldes einsetzen muss…

Eine geänderte Version, in der die beiden Zeilen weggelassen und an ihrer Stelle auf die Zensur hingewiesen wurde, wurde auch nicht angenommen.

Der zweite Fall von Zensur im Amtsblatt?

siehe auch: Zensur im Amtsblatt? (hier) und den Artikel von Martin Strohal „Amtsblatt: Falsches Forum für Meinungsbildungsprozess“ bei meinstutensee.de (hier)


Unglaublich! Stadt lässt Plakate gegen den Lachwald aufhängen!

Wir haben festgestellt, dass die Stadt Stutensee große Plakate and den Ortseingängen der einzelnen Stadtteile aufgestellt hat, auf denen die Bürger aufgefordert werden, mit „Nein“ beim Bürgerentscheid zu stimmen.
Das Foto oben, das städtische Bedienstete beim Aufhängen eines Plakats zeigt, wurde gestern (22.01.2018) am östlichen Ortseingang von Blankenloch (von Weingarten kommend) aufgenommen. Solche Plakate sieht man jetzt an den Eingängen aller Stutenseer Stadtteile, oft zusammen auf einem Gerüst mit Plakaten der „Allianz für Stutensee“ aus CDU, Freien Wählern, SPD und FDP, die auch gegen den Lachwald Front machen. Wer hat die Stangen und Gerüste aufgestellt?

Ist es zulässig, dass hier Mittel und Infrastruktur der Stadt eingesetzt werden, die wir alle mit unseren Steuern finanzieren?

Wir halten diese Aktion der Stadt für einen ungeheuren Vorgang, da sie offensichtlich Plakate herstellen lässt und städtische Bedienstete und Infrastruktur dafür einsetzt, diese aufzustellen. Wir gehen nicht davon aus, dass die Beschaffung der Plakate, auf denen die Stadt für ein NEIN wirbt, und auch die Aufstellung, die städtischen Bediensteten und Fahrzeuge privat finanziert wurden. Wir fragen deshalb, ob es zulässig ist, dass städtische Mittel und Infrastruktur dafür eingesetzt werden, die auch wir mit unseren Steuergeldern bezahlen.
Wir haben mittlerweile die Medien unterrichtet. Außerdem läuft eine Anfrage beim Regierungspräsidium über die Zulässigkeit dieser Aktion der Stadt.
Besonders schlimm ist die Tatsache, dass die Stadt, und damit verantwortlich Herr Oberbürgermeister Demal, so gegen einige tausend Stutenseer Bürgerinnen und Bürger Partei ergreift. Eigentlich sollte man doch annehmen, dass er ein Oberbürgermeister für alle Menschen aus Stutensee ist.


AfS – eine Allianz für Stutensee? Nein!

Die großen Fraktionen im Stutenseer Gemeinderat CDU/FDP, Freie Wähler und SPD, also die bekannten Verfechter der Lachwaldabholzung, haben nun seit fast einem Jahr keine Gelegenheit ausgelassen, im Amtsblatt der Stadt unwidersprochen gegen den Lachwald aber auch die Bürgerinitiativen Front zu machen. Offensichtlich haben sie aber bemerkt, dass sie so die Stutenseer nicht überzeugen.
In einem Anfall von Torschlusspanik, anders ist es nicht zu erklären, haben sie sich nun zusammengetan, und eine „Allianz für Stutensee“ gegründet (hier). Eine Allianz, die sich in Wahrheit gegen den Lachwald und damit gegen einige tausend Bürgerinnen und Bürgern in Stutensee richtet, die Natur und Umwelt erhalten wollen!
Wir werden in einem ausführlicheren Artikel auf die „AfS“ eingehen.
Klaus Gompper, 21.01.2018

Leserbrief:

Der Wahlkampf ist eröffnet. Seit gestern wird großflächig plakatiert, in Facebook gepostet, eine Website gegründet. Blockparteien haben sich formiert, die den Wahlkampf aufnehmen.
Zorn steigt auf über abstruse Argumente, Halbwahrheiten, Behauptungen. So wurde in Facebook gepostet: wahre Ökologie betreibe man durch Abholzen des Lachwaldes, es könne etwas ökologisch Wertvolles entstehen … Es wird vorgegaukelt, Abholzen des Lachwaldes würde verkehrsmäßig die Waldstraße in Büchig entlasten (jeder klar denkende Mensch weiß, dass das Gegenteil der Fall ist)…
Die Rattenfänger sind unterwegs.
Bei allem Ärger und Erregung, glaube ich jedoch, das Agitieren kommt letztlich eher uns zugute.
Am schlimmsten wäre es, wenn die Leute nicht ausreichend über die Wahl informiert wären, nicht zur Wahl gehen und der Ausgang letztlich durch mangelnde Wahlbeteiligungen bestimmt würde.
Zudem entlarven sich die Bemühungen der Blockparteien von selber. Auf jeden Bürger, der durch obige Argumente zu einem NEIN auf dem Wahlzettel gebracht wird, kommen mindestens zwei, die sich zurecht verhöhnt, für dumm verkauft fühlen und hoffentlich entsprechend wählen.
Ich hoffe, alle, die den Lachwald retten/erhalten wollen, werden jetzt aufgerüttelt und schauen, was sie selber für ein positives Wahlergebnis tun können.

Dr. J. Fey, 21.01.2018

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